Marina Völkel leitet die Beratungsstelle Recklinghausen/Datteln

Marina Völkel (li.) hat von Dr. Ute Kieslich die Leitung der Ehe-. Familie- und Lebensberatungsstelle Recklinghausen/Datteln-Ostvest übernommen. © Bistum Münster

Gut 30 Jahre hat Dr. Ute Kieslich die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (EFL) in Recklinghausen geleitet. Nun verabschiedet sich die 63-Jährige und gibt die Verantwortung an Marina Völkel weiter. „Jetzt beginnt die Freistellungsphase meiner Altersteilzeit. Ich freue mich auf eine Zeit, die sicherlich durch familiäre Aufgaben geprägt sein wird. Natürlich verlasse ich die Beratungsstellen auch mit einer Träne im Knopfloch“, gibt Kieslich zu. Gleichwohl gehe sie mit einem guten Gefühl, denn „ich weiß, dass eine tolle Kollegin die Leitung der Beratungsstellen Recklinghausen und Datteln-Ostvest übernommen hat. Marina Völkel kommt mit vielen neuen Ideen und Impulsen“, ist sich Kieslich sicher. 

Marina Völkel ist in der Beratungsstelle nicht unbekannt. „Ich war während meines Masterstudiengangs zur Ehe-, Familien- und Lebensberaterin, den ich 2017 begonnen habe, als Praktikantin in Recklinghausen tätig“, berichtet die 31-Jährige, die in Seppenrade aufgewachsen ist, in Münster Sozialpädagogik studiert und in Dormagen gearbeitet hat. 2013 ist Völkel ins Ruhrgebiet gewechselt. „Ich habe in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Vestischen Kinderklinik in Datteln Kinder, Jugendliche und deren Familien begleitet. Daneben habe ich mich als Sexual- und Erlebnispädagogin weitergebildet“, informiert sie. 

„Es ist gut, wenn jemand von ‚außen‘ kommt. Marina Völkel bringt auch andere und neue Perspektiven in unsere Arbeit ein“, sagt Kieslich. So hat Völkel gerade aus der erlebnisorientierten Arbeit schon die eine oder andere Idee. „Ich kann mir beispielsweise vorstellen, einen Spaziergang zu einem bestimmten Thema anzubieten, bei dem Paare miteinander ins Gespräch kommen. Wir begleiten dann dieses ‚To-go‘-Angebot“, nennt sie eine Überlegung. Über das gemeinsame Erleben kämen die Beteiligten häufig leichter ins Gespräch über ihre Gefühle. Insgesamt möchte sie mehr junge Erwachsene ansprechen, die oft von der Arbeit der EFL nichts wüssten. „Uns ist es ein Anliegen, ressourcen-orientiert zu arbeiten. Das heißt, dass wir gemeinsam den Blick auf die Stärkung der Beziehung lenken. Und das, bevor die Probleme groß sind“, erklärt sie. 

Völkel sieht viele Themen in der nächsten Zeit auf die Beratungsstellen zukommen. So stellen die Nachwirkungen von Corona und Long-Covid die Arbeit vor eine Herausforderung. „Wir haben zu Beginn der Pandemie im Eiltempo unsere Beratung umgestellt. Online und über das Telefon waren wir immer für unsere Klienten erreichbar“, blickt Kieslich zurück. Und Völkel fügt hinzu: „Es gibt viele Themen, die auf uns zukommen werden, wie Auswirkungen durch das Homeschooling, das Homeoffice oder auch in der Trauerarbeit. Sie wirken nach und sind oft noch nicht verarbeitet.“

Menschen in allen Lebenslagen und jedem Alter könnten sich an die Beratungsstellen wenden. „Jeder kann und darf zu uns kommen, egal ob mit kleinen oder großen Problemen. Wir sind allen gegenüber offen“, wirbt Völkel für das kostenlose Angebot des Bistums Münster. 

Michaela Kiepe
 

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